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„Dank der ehrenamtlichen Mitglieder können wir den Badebetrieb aufrecht erhalten“, erklärt Vorstandsmitglied Wolfgang Hönnicke aus Bullay. „Wir planen nur von Jahr zu Jahr und hoffen, dass keine größeren Reparaturen an der Technik oder Schäden an der baulichen Anlage auftreten.“ Er bedauert, dass wegen der klammen Haushaltskassen der Kommunen die Sanierung des Bades als interkommunale Kooperation in weite Ferne gerückt ist.
Der lange und strenge Winter hat zu einer Vielzahl von Frostschäden geführt. Unzählige Bodenfließen und Fließen am Beckenrand hatten sich gelöst und mussten in mühsamer Handarbeit ausgebessert werden. Mit Schrubber und Hochdruckreiniger wurden die Fließen gesäubert und mit einem Algenschutz versehen. Die Badfolie wurde auf Dichtigkeit überprüft, undichte Stellen wurden verschweißt. In den kommenden Tagen sollen die Becken dann wieder mit Frischwasser befüllt werden.
Die Umkleidekabinen und Nasszellen wurden nach gründlicher Reinigung anschließend desinfiziert. Die Außenfassade der Gebäude und die Ruhebänke sowie die Mülltonnen erhielten einen neuen Anstrich. Die Hecken, Stauden und Gehölze wurden zurückgeschnitten, die Böden der Beete aufgelockert und die große Rasenfläche gemäht. Der Schmutz auf dem Gelände und außerhalb der Anlage wurde entfernt. Die Spielgeräte wurden auf ihre Sicherheit überprüft und wieder aufgebaut.
Mehr als 400 freiwillige Arbeitsstunden haben die Mitglieder, auch aus Nachbarorten, bereits geleistet. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Witterung mitspielt und am 1. Mai viele Gäste ins Freibad kommen. Hans Uhrmacher |