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schnitten und der angefallene Unrat
und Dreck innerhalb und außerhalb des Geländes aufgelesen und
entsorgt.
Der Kinderspielplatz wurde neu
gestaltet, ebenso das Verkaufskiosk, das in dieser Saison von
einem neuen Pächterehepaar betrieben wird. Arbeitsintensiv
war vor allem die Behebung der vielen Frostschäden. Unzählige
Fließen hatten sich gelöst. Der poröse Untergrund musste in
mühsamer Handarbeit gesäubert und anschließend mit Estrich
aufgefüllt werden. Die Flickstellen wurden anschließen mit
Betonfarbe überstrichen. Auch die im Becken ausgelegte Folie
hatte etliche Schadstellen, die verschweißt wurden.
Um die zehn bis fünfzehn
freiwillige Helfer sind im Durchschnitt an der groß angelegten
„Putzaktion“ beteiligt. Für die erste Vorsitzende
des Fördervereines und gleichzeitige Ortsbürgermeisterin
Mechthilde Esser ist die hohe Beteiligung ein gutes Zeichen.
„Dies zeigt, dass allen der Fortbestand des Freibades
sehr am Herzen liegt“, betonte sie. Für den Endspurt bis
zur Eröffnung Anfang Mai wünscht sie sich weitere tatkräftige
Unterstützung. „Es wäre schön, wenn der ein oder andere
Mann auch noch helfen könnte“. Sobald die Sanierungsarbeiten
abgeschlossen sind, erfolgt die Befüllung der Schwimmbecken mit
Frischwasser.
Für die kommende Badesaison
wurde der Preis für die Tageskarte um 0,50 Euro angehoben.
Die Preise für Saisonkarte und Zehnerkarte bleiben unverändert.
Um auch den berufstätigen Badegästen entgegenzukommen, ist das
Bad täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Die Verantwortlichen
hoffen nun, dass die Witterung mitspielt und zahlreiche Gäste
das Freibad besuchen.
Sorgen bereitet dem Vorstand nach
wie vor die ungeklärte Sanierung des Bades. Seitens der
Landesregierung wurde auf der Basis einer interkommunalen
Kooperation eine Bezuschussung von 60 Prozent der knapp drei
Millionen Euro teuren Instandsetzung in Aussicht gestellt
(RZ berichtete). Bislang steht jedoch eine Entscheidung der
Moselgemeinden noch aus.
Hans Uhrmacher
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