Presseartikel aus dem Jahr 2006:

Rheinzeitung Mittwoch, 29.03.2006

Beilstein bleibt am (Schwimmbad-) Ball

Landtagsabgeordnete wendet sich an Kurt Beck.

Cochem-Zell. Auf ihre schriftliche Initiative zur Aufnahme des Schwimmbades Alf in die Förderliste des Landes Rheinland-Pfalz hat die zukünftige CDU-Landtagsabgeordnete Anke Beilstein nun eine Antwort von Innenminister Bruch erhalten.

Darin schließt sich der Minister ihrer positiven Bewertung des örtlichen Fördervereins in Alf inhaltlich an, schreibt aber weiter: "Gleichwohl ist die Bädersituation im Landkreis Cochem-Zell nicht nur durch solch positiven Initiativen geprägt. So wurde mit den Bädern in Kröv und in Manderscheid, die planerisch von der Kommunalbau Rheinland-Pfalz betreut wurden, nicht nur eine für den Kreis zukunftsweisende Konzeption erarbeitet, sondern es wurden auch Prioritäten gesetzt."

Die Antwort aus dem Mainzer Innenministerium empfindet Anke Beilstein als unverständlich, denn Kröv und Manderscheid liegen beide nicht in Cochem-Zell: "Die Kreisgrenzen müßten dem Innenminister doch bekannt sein. Es sieht wohl so aus, als ob der Landkreis Cochem-Zell im Förderprogramm offensichtlich bisher vergessen wurde. Eigenartig ist nur", so Anke Beilstein weiter, "dass die Nichtberücksichtigung des Landkreises schriftlich bei uns eingegangen ist, während Ministerpräsident Kurt Beck im Kapuzinerkloster bei den Menschen wieder mit einem Zinsprogramm für Schwimmbadsanierungen Hoffnungen schürte." 

 

die zukünftige Landtags-abgeordnete Anke Beilstein (CDU) Foto: Pressefoto Anke Beilstein.

Denn auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem-Land, Helmut Probst, warte auf Bewegung der Landesregierung in Sachen Schwimmbadsanierung. Für den Standort Ellenz-Poltersdorf steht ein Planungs- und Finanzierungsgespräch noch aus. "Beide Schwimmbäder sind eine wichtige infrastrukturelle Einrichtung in unserem Landkreis - nicht nur für Touristen, sondern noch viel mehr für die hier lebenden Familien und Kinder", stellt die künftige Landtagsabgeordenete Anke Beilstein fest. Unter Hinweis auf die offensichtlich gegensätzlichen Sachverhalte hat sie sich daher schriftlich an Ministerpräsident Beck gewandt mit der Bitte um Mitteilung, wie die konkreten Förderungsabsichten für die beiden genannten Bäder aussehen.

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