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Zeller Bädern
entstanden. „Gemeinsam können wir mehr erreichen und schaffen auch
gegenseitige Vorteile“, ist sich Schuwerack sicher. Die Idee fand
schnell Anklang bei den Betreibern der anderen Einrichtungen. In
Gesprächsrunden wurden die Möglichkeiten abgeklärt, wie eine
solche Zusammenarbeit aussehen könnte. Und das Ergebnis kann sich
durchaus sehen lassen. So wird es ab der neuen Freibadsaison eine
gemeinsame Eintrittskarte für alle fünf Freibader im Kreis
Cochem-Zell geben, den sogenannten „WieSoPass“, den
Anfangsbuchstaben von „Wiesen-Sonnen-Spass“ entlehnt. Für 24 Euro
können die Besucher eine Zehner-Karte erwerben, die dann in allen
Freibädern des Kreises gültig ist. Zwei Jahre lang. Für Kinder ab
sechs Jahre wird sie zwölf Euro kosten. „Hier können nun die Gäste
wählen, welches Bad sie besuchen, sie zahlen einen einheitlichen
Preis“, freut sich Bernd Schuwerack. Oder sie können variieren
zwischen den einzelnen Freibädern in Cochem, Treis-Karden, Alf,
Bad Bertrich und Ellenz-Poltersdorf. Und noch etwas: Die neue
Freibadsaison beginnt in diesem Jahr an einem einheitlichen
Termin, dem 14. Mai, dem Pfingstsamstag. Doch nicht nur hier zeigt
die neue Kooperation Erfolge. Auch bei den Kosten, in allen Bädern
ein leidiges Thema, konnten erste Sparvorteile erreicht werden. So
bildeten die sechs Bäder einen Einkaufsverbund und konnten so
bereits jetzt bis zu 40 Prozent bei den Einkaufskosten bei den
Wasseraufbereitungs- und Reinigungsmitteln senken. Dies macht bei
den einzelnen Bädern schon einige 1000 Euro aus. Schuwerack: „Das
ist ein großer Erfolg, den wir hier erreicht haben.“ Und auch die
Werbung wird künftig gemeinsam in Angriff genommen. „Unser Ziel
ist es, die Besucher in unserem Kreis auf alle Bäder von Treis
–Karden bis Zell aufmerksam zu machen“, betont der Geschäftsführer
des Cochemer Moselbades. Erste Schritte, die zeigen, dass der neue
gemeinsame Weg erfolgversprechend und sinnvoll ist. Doch auch in
anderen Bereichen wollen die sechs Bäder nun verstärkt
kooperieren. Angedacht in ein Mitarbeiterpool, wo beispielsweise
bei Engpässen Mitarbeiter auch in anderen Bädern eingesetzt werden
können oder aber Fachleute wie Techniker von mehreren Bädern
gemeinsam beschäftigt werden. Personalmanagement, das später mal
auch den Verwaltungsbereich umfassen könnte, wie Bernd Schuwerack
hervorhebt. Die bisherigen Erfolge jedenfalls haben den Bädern
gezeigt, dass Kooperation durchaus sinnvoll sein kann und dass
Gemeinsamkeit stark macht. Dieter Junker |