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eine Spende von dem Erlös ebenfalls
profitieren.
Durch den Einsatz von bisher
eintausend Arbeitsstunden steigerten Vereinsmitglieder die
Attraktivität des Feibades. Neben Renovier- und
Instandsetzungsarbeiten steht ein Grillplatz kurz vor der
Vollendung. Man ist sicher, dass diese Anlage die Akzeptanz der
Besucher in der kommenden Badesaison finden wird.
Kassenwart Wolfgang Hönnicke legte
den Mitgliedern einen viel versprechenden Bestand vor. Danach kann
der Verein, bereits nach einem Jahr seiner Gründung, auf eine
solide finanzielle Basis blicken.
Die anwesende Ortsbürgermeisterin
Mechthilde Esser bedankte sich bei den Vereinsmitgliedern für
ihren engagierten Einsatz um den Erhalt des Bades. „Die erbrachten
Arbeitsstunden entlasteten nicht nur die Gemeindekasse, sie kommen
allen Bürgern zugute“, lobte sie. Zudem teilte die Ortschefin mit,
dass die Gemeinde den Badebetrieb aufrecht erhalten möchte.
Deshalb stehe man in Kontakt mit einem privaten Betreiber.
Diese Aussage löste eine rege
Diskussion aus. Viele der Anwesenden befürchten, das dieser die
anfallenden Investitionen und laufenden Betriebskosten auf die
Gemeinde abwälzt. „Nicht nur, dass die Eintrittspreise zu
explodieren drohen, im schlimmsten Falle wäre das Bad innerhalb
kürzester Zeit herunter gewirtschaftet“, meinte ein Mitglied.
Vor diesem Hintergrund erteilten die Anwesenden dem
Vorstand den Auftrag, sich selbst um eine Betreiberschaft des
Bades zu bemühen. Alle Anwesenden waren sich einig, dass diese
große Herausforderung nur in enger Zusammenarbeit mit der
Ortsgemeinde Alf und den umliegenden Gemeinden zu bewältigen ist.
„Nur so hat das Freibad eine Chance zu überleben“, betonte die
Vorsitzende. Hans Uhrmacher |